Singapur verwandelte sich in den 1980er Jahren wie auch die Staaten Taiwan, Südkorea und Hongkong äußerst schnell vom Entwicklungsland zum wohlhabenden Industriestaat.
Die Bezeichnung „Tigerstaaten“ wurde durch den Vergleich mit einem kraftvoll zum Sprung ausholenden Tiger geprägt.
War man in Singapur zunächst absolut vom Import abhängig, halten sich Export und Import mittlerweile gut die Wage.
Dies war nur durch einen Strukturwandel möglich, also durch eine Abkehr von der Landwirtschaft, hin zur Großtechnologie.
Die Bewohner Singapurs gehören heute zu den reichsten des Erdballs und verdienen ihr Geld hauptsächlich mit Dienstleistungen, das heißt, der Tourismus stellt eine wichtige Einkommensquelle dar.
Das Bruttoinlandsprodukt betrug 2008 132,5 Milliarden Euro, 69% davon machte das Dienstleistungsgewerbe aus, nur noch 26% die Industrie.
Der extrem günstig gelegene Hafen hat nach wie vor immensen Stellenwert für den Handel, er zählt zu den größten Absatzmärkten der Welt und zu denen auf neuestem Stand. Wirtschaft von Singapur.